„Von der Kohle zur Kunst“

 

Spektakuläres Projektwochenende am
Kunstzentrum in Bochum

 

Am Sonntag, 31. August 2014, um 16:30 war es soweit. Das monumentale Gesamtwerk, dass die 42 beteiligten Künstlerinnen und Künstler in nur zwei Tagen schufen, zierte in seiner stolzen Größe (4 x 7 Meter) die Fassade des Instituts für Ausbildung in bildender Kunst und Kunsttherapie (IBKK).

 

Das Riesenbild soll den Strukturwandel der Region sinnbildlich verdeutlichen. Unter dem Schlagwort „Von der Kohle zur Kunst“ entwickelte der Airbrushkünstler und Projektleiter Roland Kuck ein Konzept, das von den 42 ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern mit viel kreativer Energie umgesetzt wurde. Bekannte Bauwerke wie die Zeche Zollverein, das Dortmunder U und das Bergbaumuseum Bochum rahmen den symbolischen Händedruck zwischen Bergbau und Malerei, zwischen Altem und Neuem, zwischen Kohle und Kunst.

 

Nur ca. zehn Arbeitsstunden waren den teilnehmenden Künstlern vergönnt, um die jeweils 1 x1 Meter große Leinwand mit dem jeweiligen passenden Bildausschnitt zu versehen. Bereits am Samstagabend konnten Monika Wrobel-Schwarz, Direktorin des IBKK und Roland Kuck als künstlerischer Projektleiter erkennen, das die Fortschritte der einzelnen Teilbereiche so schnell gediehen waren, dass auf eine „Nachtschicht“ mit den Künstlern verzichtet werden konnte.

 

Weiter ging es am Sonntagvormittag mit der Arbeit an den Rändern der Leinwände um die Übergänge zum jeweils nächsten Nachbarn anzupassen. Auch dies keine einfache Aufgabe. Schliesslich kümmerte sich eine Helfergruppe um die Verschraubung der Segmente, die dann ab 15:00 nach und nach an der Fassade des Institutsgebäudes hochgehievt und aufgehängt wurden.

 

Selbst von einem plötzlich einsetzenden Regenschauer liessen sich weder Künstler noch die zu hunderten erschienenen Gäste, Besucher und Schaulustige beeindrucken, so dass unter dem großen Beifall aller das Gesamtbild schliesslich zu bewundern war.

 

Das Ziel, mit diesem Bild den Strukturwandel der Region zu unterstreichen und Kunst und Kultur im Ruhrgebiet auch im Weiteren zur Blüte zu verhelfen, wird vom Kunstzentrum mit weiteren Aktionen verfolgt. Erste Ideen für künftig thematisch begleitende Ausstellungen mit Malern,

Illustratoren und Fotografen zum Thema „Industrie und Kunst“ wurden ebenfalls bereits an diesem Projektwochenende erörtert.

Dr. Tobias Schmitz (links) und Dr. Bernd Gülker vom Wattenscheider Kunstzentrum mit Sabine Theis vor der gigantischen Plakatwand an der Lohrheidestraße. Foto: Peter Mohr

„Von der Kohle zur Kunst“

 

Riesenplakate in der Stadt

 

Auch in der Kunst scheint es so etwas wie „Liebe auf den ersten Blick“ zu geben. Die Verantwortlichen der Werbegemeinschaft waren jedenfalls sofort begeistert von Roland Kucks Riesenkunstwerk, das nun für die 600-Jahr-Feier wirbt.

 

„Roland Kuck hat tolle Arbeit geleistet“, zollte Sabine Theis im Namen der Werbegemeinschaft ein Riesenlob an den Wattenscheider Künstler, der in relativ kurzer Zeit ein 4x7 Meter großes Monumentalkunstwerk „überarbeitete“ und prägnante Wattenscheider Motive im unteren Bereich einfügte.

An 31 Stellen in Wattenscheid sind nun die Riesenplakate als „Eyecatcher“ aufgestellt worden. Die Werbegemeinschaft konnte sich dabei der Stellwände bedienen, die nach der Landtagswahl noch nicht demontiert worden waren.

 

„Das Riesenbild soll den Strukturwandel der Region sinnbildlich verdeutlichen. Unter dem Schlagwort ,Von der Kohle zur Kunst‘ entwickelte Roland Kuck ein Konzept, das von den 42 ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern mit viel kreativer Energie umgesetzt wurde“, erläuterte Dr. Bernd Gülker vom Kunstzentrum das Enstehen des gigantischen Werks, das den Handschlag zwischen Kunst und Kohle symbolisiert.

 

Quelle: lokalkompass.de

„Von der Kohle zur Kunst“

 

PLAKATAKTION

Künstler werben für Wattenscheids 600-Jahre-Fest

 

Nicht zu übersehen sind sie, die rund drei Meter hohen Plakate, die an 31 Standorten auf Wattenscheids 600-Jahr-Feier hinweisen.

Das Kunstzentrum Wattenscheid an der Lohrheidestraße hat das Motiv konzipiert. Markante Stadtmotive sind zu sehen: Holland-Förderturm, Heimatmuseum Helfs Hof, die Seilscheibe auf dem Alten Markt, Stadthalle, Propsteikirche, die Schutzpatronin hl. Gertrud.

 

Darüber ein symbolischer Händedruck zwischen Bergbau und Malerei, zwischen Altem und Neuem, zwischen Kohle und Kunst. Das Motiv geht zurück auf ein monumentales Gesamtkunstwerk, das Künstlerinnen und Künstler im August 2014 in nur zwei Tagen geschaffen hatten und das die Fassade des Instituts für Ausbildung in bildender Kunst und Kunsttherapie (IBKK) an der Lohrheidestraße zierte.

 

Werbeplakat der Jubiläumsfeier

Dabei ging es darum, den Strukturwandel der Region zu verdeutlichen. Unter dem Schlagwort „Von der Kohle zur Kunst“ hatte Künstler und Projektleiter Roland Kuck das Konzept entwickelt. Für Wattenscheids 600-Jahr-Feier hat Kuck die Gemeinschaftsarbeit um typische WAT-Motive im unteren Bildbereich ergänzt. Die Werbegemeinschaft Wattenscheid war von der Idee begeistert und hat das Gesamtbild zum offiziellen Werbeplakat der Jubiläumsfeier erklärt. Als Stellflächen dienen große Plakatwände, die die Firma Wahlkampf Werbung Wesselmann Wattenscheid GmbH zur Landtagswahl aufgebaut hatte und für diese 600-Jahr-Plakate zur Verfügung gestellt hat – u.a. Berliner Straße, Wattenscheider Hellweg, Bahnhofstraße, Höntroper Straße, August-Bebel-Platz, Krayer Straße, Ückendorfer Straße, Günnigfelder Straße.

 

Kunstzentrum beteiligt

Um den Strukturwandel der Region zu unterstreichen, geht es auch in weiteren Aktionen des Kunstzentrums. Eine thematisch begleitende Ausstellung „Vor Ort und über Tage“ wird dort am 1. Juli um 17 Uhr eröffnet. Nach der Beteiligung des Kunstzentrums am „Tag der Kulturen“ – dieser findet am 30. Juni bei der 600-Jahr-Feier statt – soll „mit dieser Ausstellung ein weiterer Aspekt erschlossen werden: Kunst kommentiert den Wandel im Revier“, erklärt Bernd Gülker, stellv. IBKK-Direktor.

 

Fest in der Innenstadt

Bei der Jubiläumsfeier geht’s an fünf Tagen (28. Juni bis 2. Juli) rund in der Innenstadt, jeder Tag hat einen thematischen Schwerpunkt. Bühnen sind am Alten Markt und an der Friedenskirche. 42 Zelte stehen in der Innenstadt, in denen sich Vereine, Gruppen, Einrichtungen, Schulen etc. präsentieren werden. Zahlreiche Teilnehmer sind dabei, die Resonanz ist enorm. Für den Bereich „Kunst, Kultur, Geschichte“ am Freitag, 30. Juni, sind übrigens noch zwei Zelte frei; Interessierte können sich kurzfristig bei der Werbegemeinschaft melden (Infos: www.wat600.de). Das Programmheft zum Jubiläumsfest wird derzeit gedruckt und dann an vielen Stellen ausgelegt.

 

Quelle: Ralf Drews, WAZ

Roland Kuck, freischaffender Illustrator und Kunstmaler

Dozent für Airbrush-Design am Institut für Ausbildung in bildender Kunst (IBKK)

 

Die Schwerpunkte seines künstlerischen Schaffens liegen in dem Bereich der Porträtmalerei. Ein weiteres Spektrum seines künstlerischen Schaffens befasst sich mit der phantastischen Malerei.

 

Roland Kuck begann 2004 mit einer gemeinnützigen Projektarbeit und porträtiert 40 Bochumer prominente Persönlichkeiten aus dem Bereich Politik, Wissenschaft, Sport, Wirtschaft, Kunst, Kultur und der Religion. Er porträtierte unter anderem den Präsidenten des deutschen Bundestages Prof. Dr. Norbert Lammert, die Oberbürgermeisterin der Stadt Bochum Dr. Ottilie Scholz und Prof. Dr. Grönemeyer.

 

Daran anschließend entsteht eine ähnliche Projektarbeit in Zusammenarbeit mit der UNESCO und dem Kunst- und Galeriehaus unter dem Motto »Für mehr Frieden, Toleranz und Demokratie in der Welt«. Roland Kuck porträtiert nationale und internationale prominente Persönlichkeiten aus allen öffentlichen Bereichen, die sich für Frieden, Toleranz und für ein friedvolles Miteinander der Kulturen einsetzen. So porträtiert Roland Kuck unter anderem internationale Persönlichkeiten wie Seine Heiligkeit, den Dalai Lama, Phil Collins, Robin Gibb von den Bee Gees und Ihre Majestät die Kaiserin Farah Diba-Pahlavi, den amerikanischen Präsidenten Barack Obama und die Schauspielerin Catherine Zeta-Jones.

 

Einen weiten Bekanntheitsgrad erhielt Roland Kuck durch verschiedene Interviews und Vorführungen in Rundfunk- und Fernsehsendungen. Im Rahmen eines deutschchinesischen Künstler- beziehungsweise Dozenten- und Professorenaustausches des IBKK mit der Staatlichen Kunsthochschule Hefei in China seit 1999, erhielt Roland Kuck bereits mehrere Einladungen und gab sein Wissen auch an chinesische Studenten weiter. Es erschienen Lehrbücher.

 

Ein weiteres Projekt befasst sich mit dem Hochadel und der Königlichen Familie der Ernestinischen und der Albertinischen Wettiner und den Nachkommen von August dem Starken. In unermüdlicher Weise porträtiert der Künstler die königliche Familie u.a. Seine Königliche Hoheit Prinz Michael von Sachsen-Weimar-Eisenach, Herzog zu Sachsen, Graf von Wettin, Seine Königliche Hoheit Dr. Albert Prinz von Sachsen, Herzog zu Sachsen, Markgraf von Meißen, Ihre Königliche Hoheit Elmira Prinzessin von Sachsen, Herzogin zu Sachsen, Markgräfin von Meißen, König Albert von Sachsen, Königin Carola von Sachsen usw. Die daraus entstandene Wanderausstellung „Fürstenstraße der Wettiner" wird in Sachsen, Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Wien, Breslau und Tirol zu sehen sein.

Kontakt

Organisaionsteam WAT600

c/o Werbegemeinschaft Wattenscheid e. V.

Hochstraße 4

D-44866 Bochum

Telefon: 02327 4178851

E-Mail: info@wat600.de

Internet: www.wat600.de

Veranstalter

Die Veranstaltergemeinschaft setzt sich aus Vertretern der Werbegemeinschaft Wattenscheid e. V., dem Heimat- und Bürgerverein (HBV), dem Verkehrsverein, der Bochum Marketing, den Parteien, dem AWO Centrum-Cultur und der Bezirksvertretung zusammen.